Montag, 4. Juli 2016

[Blogtour] Die Sturmfalken von Olbian - Danu, Sanka und was dahinter liegt

Hallo, meine lieben Bücherfüchse!

Eine Blogtour jagt die nächste, aber das macht mich nicht weniger glücklich, jede einzelne davon ankündigen zu dürfen. Heute ist es an mir, euch die Welt rund um den Roman "Die Sturmfalken von Olbian" von Leann Porter näherzubringen. Der junge Sidhe Jawed und seine beste Freundin Kaylin bekommen die mehr oder weniger unfreiwillige Möglichkeit, die große, goldene Stadt Sanka mit eigenen Augen zu sehen. Die Sankanischen Spiele stehen nämlich an - ähnlich den olympischen Spielen im alten Rom - und Jawed soll den schweigsamen Caron dorthin begleiten. Als die Stadt jedoch von erschreckenden Ereignissen heimgesucht wird, erleben Kaylin und Jawed bei ihrer Reise aufs Festland jeweils ihre ganz eigenen Abenteuer.




Doch Danu, die Welt, in der Jawed, Kaylin und Caron leben, besteht aus weit mehr Teilen, als wir im bislang ersten und einzigen Roman zu Gesicht bekommen. Sanka mag groß und mächtig sein, doch was liegt dahinter? Und welche Orte erwarten uns in den vermeidlich nächsten Teilen? Wer ganz genau aufpasst, der hat am Schluss die Möglichkeit, sich ein Los für unser Blogtour Gewinnspiel zu verdienen! Viel Glück!


Die Welt Danu


Ihren Ursprung hat das Volk der Sidhe - eine Art humanoides Elfenvolk - in Irland, aus dem sie vor Tausenden von Jahren nach einer Niederlage gegen die Milesier vertrieben worden sind. Heute leben sie in einer Welt mit dem Namen "Danu", so vielseitig wie die neue Welt: Wälder, Steppen, Flüsse und Gebirge durchziehen das Land und geben den verschiedenen Sidhevölkern ein Zuhause, wie es ihren jeweiligen Bedürfnissen entspricht. Natürlich leben auch Menschen und andere Wesen in Danu! Diese leben aber so weitläufig verteilt, dass es Sinn macht, die geografischen Vorzüge der Welt eher an den Lebensweisen der Sidhe festzumachen.

D'Altan, D'Enai, D'Elen und D'Arrai - so heißen die vier Sidhevölker, die wir in Leann Porters Roman "Die Sturmfalken von Olbian" kennenlernen. Jedes von ihnen lässt sich in einem vollkommen individuellen Landstrich Danus finden - nur in Sanka, der großen Goldenen, lassen sich Vertreter verschiedenster Völker auffinden. 

Altania, die Stadt in den Bäumen

Die D'Altan, ein arrogantes und sehr charismatisches Volk, dass stets beherrscht und selbstbewusst auftritt, leben bevorzugterweise hoch oben in den Bäumen. Im großen Wald Altan haben sie zu diesem Zweck eine Stadt erbaut, die sich hoch oben in den Baumwipfeln finden lässt. Um sich zwischen den einzelnen Bäumen und Gebäuden fortzubewegen haben sie ein uriges Fortbewegungssystem entwickelt: Die Wege und Straßen bestehen aus aufgespannten Leinen, an denen man sich mit Hilfe einer Schlaufe zu seinem Ziel hinabsausen lässt. Es ist also nicht verwunderlich, dass das Kunsthandwerk des Flechtens in Altania, der Stadt in den Bäumen, sehr weit verbreitet ist!

Um ein Gefühl für die Höhe, die Geschwindigkeit und die Fortbewegung zu bekommen, hat Autorin Leann Porter eigens einen Ausflug in einen Zipline-Park gemacht. Wer sich darunter nichts vorstellen kann, der findet HIER die ein oder andere Inspiration. 

Die Steppe

Connemara- Steppe (c) Leann Porter
Im Gegensatz zu den D'Altan lieben die D'Enai die Offenheit der Steppe: Weitläufige Hügelketten und die Sicherheit, Freund und Feind schon aus der Ferne zu erspähen, sprechen eindeutig dafür. Die Sidhe, die dort leben, sind für ihre unbeherrschte und stürmische Art bekannt, dafür jedoch auch für ihre tiefe Loyalität und den unbändigen Freiheitsdrang, den sie in der Steppe ganz besonder ausleben können. Aufgrund ihrer Wildheit und Stärke entsenden die D'Enai immer wieder ihre besten Kämpfer zu den Sankanischen Spielen nach Sanka - und tragen den Sieg nachhause.
Connemara-Steppe (c) Leann Porter

Inspiriert für die Lebensweise der D'Enai wurde die Autorin Leann Porter von der Connemara-Steppe in Irland, besonders in der Gegend um den Diamond Hill. Dort erwartet jeden abenteuerlichen Besucher ein eindrucksvolles Hügelpanorama, bei dem man sich glatt in Tagträumen von nomadischen Sidhe-Dörfern verlieren könnte. 

Elenia, die Stadt im Quelltal

Zurückgezogener und ruhiger als die D'Enai leben die D'Elen im Quelltal des Flusses Elene. Sie sind bekannt für ihr friedliches, sanftes Wesen und ihre Empathie. Diese hilft ihnen dabei, die ihnen zumeist angeborenen Heilkräfte möglichst sinnvoll einzusetzen, denn diese sind in ihnen besonders stark ausgeprägt. Die besten Heiler Sankas stammen aus Elenia.

Das Arraigebirge

Über die D'Arrai, die sich bereits vollkommen von den restlichen Sidhevölkern losgesagt haben, ist leider nicht sehr viel bekannt. Sie leben abgeschottet in den Weiten des Arraigebirges und sind nur schwer aufzufinden.

Sanka

All diese oben genannten Orte und Völker liegen nicht weit voneinander einander entfernt innerhalb der Grenzen des Landes Sanka, das die Sidhe zu ihrer Heimat erklärt haben. Als größte Stadt des Landes Sanka gilt die gleichnamige Stadt, die auch, wie weiter oben bereits erwähnt, die "Goldene Stadt" genannt wird. Um auf den Punkt zu bringen, welche Bedeutung und welchen Ruf Sanka innerhalb Danus hat, könnte dieser exklusive Textausschnitt aus "Die Sturmfalken von Olbian" mehr als hilfreich sein!

Sanka, die Goldene Stadt, tauchte wie ein Traumbild vor den Reisenden auf, zu schön, um wahr zu sein.Jawed wusste nicht, was er erwartet hatte, doch nichts hätte ihn auf diesen Anblick vorbereiten können. Er vermochte die Schönheit und Größe Sankas nicht mit einem Blick zu erfassen. Wie ein schimmerndes Kunstwerk thronte sie auf mehreren Hügeln, erstreckte sich so weit das Auge reichte, umrahmte in Gold und Bronze den Meeresarm. In der Ferne bildeten schneebedeckte Berge einen angemessenen Hintergrund für die strahlende Pracht. „Die Arena!“ Josar deutet nach links. Eingebettet in ein baumbestandenes Tal erhob sich ein ovales Bauwerk aus dem Grün. Selbst aus der Entfernung sah es unglaublich groß aus. Größe, Schönheit, das waren die Begriffe, die Jawed zuerst durch den Kopf schossen. Er drehte staunend den Kopf in alle Richtungen, um nichts von diesem Wunder zu verpassen.Sanka, die Wasserstadt. Zwischen den prächtigen Bauten rauschten Wasserfälle in Kaskaden ins Meer, von schimmernden Regenbögen überspannt. Jawed sah filigrane Brücken, die der Schwerkraft zu spotten schienen, Kuppeln aus farbigem Glas, die das Licht einfingen und wie ein Kaleidoskop tausendfach zurückwarfen, schlanke Türme, kunstvoll verzierte Bögen und Säulen, und über all dieser Herrlichkeit wehten die farbigen Flaggen Sankas. Josar stieß ihn an.Atmen nicht vergessen.“ In seiner Stimme schwang Spott, der die bewundernde Ehrfurcht nicht übertönen konnte. Jawed merkte erst jetzt, dass er tatsächlich die Luft anhielt.Segel einholen!“ Die barsche, befehlsgewohnte Stimme ihres Kapitäns durchbrach die magische Stille. Auf einen Schlag setzte hektische Betriebsamkeit ein. Von all dem ungerührt segelte die Meertänzer weiter, dem Hafen entgegen, den Jawed am Ende des Fjordes ausmachen konnte. Doch sein Blick wurde von etwas anderem angezogen, der Zitadelle, dem Sitz des Magoden. Die goldene Kuppel überragte selbst Sankas höchste Türme. Auf den ersten Blick schien sie in der Luft zu schweben. Erst bei näherem Hinsehen erkannte Jawed die elegant geschwungenen Bögen und Säulen. Um die Zitadelle herum schwangen sich Brücken über Terrassengärten in voller Blüte. Die Pracht und der Überfluss ließen Jawed schwindeln.Wie sollte er Kaylin jemals finden? Sanka war riesig! Bestimmt größer als Kronnor! Dabei hatte er erst einen Teil der Stadt gesehen. Die Meertänzer näherte sich dem Hafen, in dem schon die unterschiedlichsten Schiffe lagen. Über den gerefften Segeln wehten die Flaggen der Länder, die Kämpfer zu den Spielen schickten. Ein dumpfes Grollen erklang. Es wurde lauter, je näher sie dem Hafen kamen. Bald erkannte Jawed, dass es sich um Musik handelte. Fremdartige, mitreißende Musik, die von dumpfen, hämmernden Trommelschlägen dominiert wurde und seinen Magen vibrieren ließ. Über den stampfenden Rhythmus legten sich helle Trompetenklänge, verwoben sich mit dem an und abschwellenden Brausen eines Instrumentes, das Jawed nicht kannte. Er blickte sich nach der Kapelle um, konnte sie aber nicht entdecken. Josar bemerkte seinen suchenden Blick.Das ist sankanische Magie.“ Er grinste. „Siehst du diese Röhren?“In die Mauern entlang des Hafens eingelassen befanden sich in regelmäßigen Abständen sich nach außen stülpende Rohre. Aus diesen erschallte die Musik. Das exotische Lied endete mit einem letzten brausenden Akkord. Danach erklangen die vertrauten Töne der olbianischen Hymne, beinahe übertönt von dem plötzlich einsetzenden begeisterten Jubel. Mannschaft und Passagiere klatschten und johlten vor Begeisterung. Virtuos ging die Melodie in die Hymne des Inselstaates Kronnitien über, zunächst in bekannter schleppender Eintönigkeit, dann jedoch schneller werdend, von Instrumenten untermalt, die ihr eine neue Frische verliehen, Temperament und Freude. Jawed schluckte schwer und schielte nach oben. Tränen liefen ihm über die Wangen, doch er wagte nicht, sie abzuwischen, um Caron und Josar nicht darauf aufmerksam zu machen. Er verstand zunächst selbst nicht, was ihn an diesem kunstvollen Klanggebilde so berührte, dann schlossen sich Carons Finger fest um seine Hand.Es sind Künstler“, sagte er leise. „Sie lieben Musik, Bücher, Malerei. Alles Schöne.“Alles Schöne.In Jaweds Leben hatte es bisher nicht viel Schönes gegeben. Und von Sanka, dem wilden Kriegervolk, hatte er nichts weniger erwartet als Sinn für Kunst. Er begriff, dass seine Reise nach Sanka ein Geschenk bedeutete, viel größer als er es im Moment ermessen konnte. Er hatte nie sankanischen Boden betreten und doch überfiel ihn ein süßer, sehnsüchtiger Schmerz, so als sei er endlich nach Hause gekommen.

Jenseits von Sanka

Natürlich ist Sanka nicht das einzige Land im weitläufigen Reich Danu. Die eisigen Norrlande ganz im Nor(r)den werden im Roman zwar nur am Rande erwähnt, doch sie sind deshalb nicht weniger spannend! So begegnen wir beispielsweise einem sehr offenen, chaotischen Krieger Thor, der in den Norrlanden geboren worden ist und nicht weiß, ob er je wieder dorthin zurückkehren möchte. Der Inselverbund Kronnor, besteht neben der gleichnamigen Hauptinsel "Kronnor", von der unsere beiden Hauptpersonen Jawed und Kaylin stammen, außerdem aus vielen weiteren Inseln, zu denen unter anderem auch Olbian zählt. Wie dem Titel zu entnehmen ist Olbian die Heimat der Sturmfalken, um die sich zahlreiche Mythen und Legenden ranken. Welche davon wahr sind, solltet ihr allerdings selbst herausfinden. Zu guter Letzt finden sich im Roman noch mehrere Andeutungen auf ein Land mit dem Namen "Valnitien", zu dem nicht viel mehr bekannt ist, als dass die - von mir langersehnte - Fortsetzung von "Die Sturmfalken von Olbian" dort ihre Bühne haben wird. Wir dürfen gespant sein!

Verlosung! Werdet ein Teil von Danu!


Zu gewinnen gibt es: Eins von drei hübschen Danu-Paketen mit Printausgabe, Goodie und Seedpaket echter Fauna aus Danu! 

Beantwortet mir einfach eine Frage, um direkt in den Lostopf zu hüpfen, und sammelt damit eins von insgesamt sieben Losen. Wer bei mehreren Blogs richtig antwortet, hat entsprechend mehr Lose = mehr Chancen eins von drei Paketen zu gewinnen!


Woher stammen Jawed und Kaylin?


Beantwortet die Frage so ausführlich wie möglich unten in den Kommentaren.


Teilnahmebedingungen 

Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 16 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinn kann nicht in bar abgelöst oder umgetauscht werden. Es besteht kein Rechtsanspruch auf einen Gewinn. Mit der Teilnahme akzeptiert der Teilnehmer die Teilnahmebedingungen.


Morgen geht bei Dana weiter. Sie wird euch die Figuren näher vorstellen!  


Unsere Stationen insgesamt :

3.7.: Buch und Autorin bei Corinna
4.7.: Die Welt bei mir!
5.7.: Die Figuren bei Dana
6.7.: Sidhe bei Juliane
7.7.: Sankanische Spiele bei Nadja
8.7 Love , Sex , Fantasy bei Ulla
9.7.: Dead Soft Verlag und Informationen zur Autorin bei Desiree



Viel Spaß bei der restlichen Blogtour und viel Glück beim Gewinnspiel!

Eure Bücherfüchsin <3