Donnerstag, 1. Dezember 2016

[Blogtour] Der Wanderer - Die Schwarzen Klippen ~ Politik in der Welt des Wanderers

Adventszeit, meine lieben Bücherfüchse!

Ich weiß, ich habe mich in letzter Zeit sehr rar gemacht. Dafür muss ich mich recht herzlich bei euch entschuldigen. Die Uni frisst zurzeit meine Zeit, ich lerne viel und lese viel, komme dafür aber umso weniger zum Schreiben. Dies soll sich jedoch bald wieder ändern. Ich habe bereits einige Rezensionen in petto, die ich euch nicht vorenthalten will!

Wie ihr wisst betreue ich seit einiger Zeit den lieben Autor Dominique Stalder bei seiner Fantasy-Roman-Reihe "Der Wanderer". Erst kürzlich veröffentlichte er den offiziellen ersten Band seines Werks unter dem Titel "Die Schwarzen Klippen", nach steter Überarbeitung und Verbesserung. Es ist unglaublich bemerkenswert mit welcher Stringenz und Selbstdisziplin Domi stets im Begriff ist sich selbst und sein Werk zu verbessern, um seinen Lesern ein spannendes und faszinierendes Abenteuer zu bieten. Ich fühle mich sehr geehrt, ihm dabei zur Seite stehen und ihm bei seinem Werken als Autor über die Schulter schauen zu dürfen. Mit "Die Schwarzen Klippen" ist ihm ein spannender Start gelungen, den ich jedem ans Herz legen kann, der es etwas düsterer mag. Ein paar Ecken und Kanten sind mir aufgefallen, auf die ich in meiner Rezension - am 3.12. als Teil der Blogtour - noch genauer eingehen will. 


Heute liegt es jedoch an mir, euch hungrige Leser mit ein paar spannenden Infos rund um die Politik in der Welt des Wanderers zu füttern und das ganze mit einem leckeren Gewinnspiel zu garnieren. Klingt lecker? Ist auch so! Also bleibt bloß dran...



Die Fürstentümer

Wer den Wanderer bereits kennt - und zumindest den (inoffiziellen) ersten Band, den Prolog "Die Schamanin", gelesen hat -, der weiß, dass unser Protagonist eines Tages vollkommen nackt an einem Strand erwacht und nicht weiß, wer er ist, wo er sich befindet und wie er damit umgehen soll. Damit geht es ihm also nicht anders als uns. Schritt für Schritt müssen wir uns mit unserem Helden - oder Anti-Helden, je nachdem wie man es sehen möchte - die Informationen über die Welt und das Leben in ihr mühsam aus Gesprächen zusammenklauben... und fühlen uns auf diese Weise so verloren, wie es der Wanderer von Zeit zu Zeit tut. Aber keine Sorge, um die gröbsten Wissenslücken zu füllen, hat der große Büchergott schließlich die Blogtouren erfunden. 

Baron Batlis

Es herrscht Krieg in den Landen rund um den Drachensee. Gier und Neid um Besitzanspruch und Königssegen scheinen in den Herzen der Fürsten keine Grenzen zu kennen. Während ein einfacher Arbeiter hofft, bloß nicht zwischen die Fronten von Baron Batlis und Herzog Konbrian zu geraten, werden ganze Ortschaften zum Spielball der Großmächte. Ernten und Steuern werden abgezapft, bis der kleine Mann flehend zu Boden geht. 

Seit dem Tod des Königs vor ungefähr 17 Jahren streiten sich seine Vasallen um die Thronfolge. Baron Batlis mit seinem gelb-blau-gestreiften Wappen konnte hierbei den größten Anteil an Land diesseits der Grauberge unter seine Kontrolle bringen (siehe unten). Er und sein Rivale Konbrian berauben und brandschatzen sich gegenseitig. Ihn lernt der Leser im Verlauf der Geschichte (leider) noch nicht kennen, weshalb von ihm und seinen Charaktereigenschaften noch nicht allzu viel bekannt ist. Dies wird sich im Verlauf des zwölfteiligen Werkes sicherlich bald ändern.

Herzog Konbrian

Namentlich im Testament verzeichnet wurde Herzog Konbrian von seinem verstorbenen König zum offiziellen Thronfolger ernannt. Diese königliche Bürde ist er nur zu gewillt anzutreten, obgleich ihm seine Stellung von mehr als nur einer Partei aberkannt und beneidet wird. Er wird von seinen Untertanen gefürchtet wie respektiert, er scheint zwar kein grausamer Herrscher, dafür aber ein ignoranter und egozentrischer Kerl zu sein. 

Seine Mission, seine Thronfolge anzutreten, steht weit über den Interessen seiner Untertanen. Wer nicht in der Lage ist seinen rechtmäßigen König mit Steuern und Ernte zu unterstützen, muss als Tribut eines seiner Kinder in die Armee einziehen lassen und verliert somit sein höchstes Gut: das eigene Erbe. Wer sein Volk zur Strafe die eigene Bürde spüren lässt, kann kein guter König sein. Oder?

Graf Saktas

Gut und Böse, Schwarz und Weiß, das alles gibt es in der Welt des Wanderers nicht. Hier ist alles irgendwie grau. Und das liegt nicht nur daran, dass untertags die Sonne von dicken, traurigen Wolken verdeckt bleibt, sondern schlichtweg daran, dass der Mensch, wie im wahren Leben auch, niemals zu 100% gut sein kann. Jeder hat so seine Absichten. Doch die Grafschaft Saktas ist - im Gegensatz zu den beiden Streithähnen Konbrian und Batlis - bekannt für seine gnadenlose Grausamkeit. 
Egal ob Mann, Frau oder Kind, der Graf nimmt keine Rücksicht auf Arme, Kranke oder Schwache. Seine Männer rauben, plündern und vergewaltigen was das Zeug hält, stets dabei, den Opfern des Krieges das Leben möglichst noch schwerer zu machen. Oder es ihnen sogar zu nehmen. Über seine Intentionen ist noch nicht besonders viel bekannt, lediglich, dass er sich lustvoll am Krieg um die Krone beteiligt. Die Männer in Bärenrüstung sind blutrünstig und gnadenlos.

Die Front

Als Figur auf dem Spielbrett der Mächte erfährt der Wanderer nur stückweise - oder gar nicht - wie die Verteilung der Ländereien südlich der Grauberge nun eigentlich wirklich aussieht. Aber dafür sind wir ja da. 

Zurzeit nimmt der Baron den größten Teil der Ländereien in Anspruch, doch seine Untertanen müssen sich immer wieder gegen plündernde Truppen aus dem Süden verteidigen. Er scheint in der Klemme, eingekesselt von den Graubergen im Norden, dem Herzog im Osten, dem Grafen im Süden und dem Meer im Westen.
Der Herzog jedoch zieht mit seinen Truppen allmählich gen Süden, um den Grafen Saktas um einen wichtigen Kontrollpunkt, nämlich die Stadt Kar'Duk im Süden zu erleichtern. Diese wird für Band Zwei eine große Rolle spielen.
Natürlich verschieben sich die Grenzen zwischen den Fraktionen stets, während der Wanderer hauptsächlich passiv am politischen Geschehen teil hat. Ein Ende der Streitigkeiten ist jedenfalls noch lange nicht in Sicht.

Das Gewinnspiel

Jede gute Blogtour hat für den fleißigen Leser ein kleines Schmankerl in petto. In diesem Fall könnt ihr euch über die Möglichkeit freuen, auf jedem Blog die Chance auf ein kleines Lesezeichenpaket mit Illustrationen zu bekommen. Die Verlosung findet täglich in der Facebook-Veranstaltung der Blogtour statt. Jede beantwortete Gewinnfrage erhöht die Chance auf einen Gewinn bei der großen Endverlosung, bei der ein exklusives Windlicht im Wanderer-Buchcover Design inkl. LED und eine Printausgabe des Buchs als Hauptgewinn auf fleißige Füchslein warten! 

Um auf meinem Blog an der Verlosung teilzunehmen, beantwortet mir doch bitte folgende Gewinnfrage unten in den Kommentaren: 


Welcher der drei großen Herrscher südlich der Grauberge ist pro forma der rechtmäßige König?

Ich würde mich auch sehr über ein Like auf meinem Blog und/oder auf meiner Facebookseite freuen, dies gehört aber nicht zu den Gewinnbedingungen.


Behaltet meine Facebookseite im Auge, denn der Gewinner bzw. die Gewinnerin des Lesezeichenpakets wird am 03.12.2016 um 20:00 Uhr ausgelöst und kurz darauf bekannt gegeben. Die Auslosung des Hauptgewinns findet in der Facebook-Veranstaltung der Blogtour statt!

Ergatt
ert eure restlichen vier Lose hier:


28. November - Tag 1
Bücherschrank
29. November - Tag 2 
Feuerflocke
30. November - Tag 3 
Ronja's grüner Bücher-Blog
2. Dezember - Tag 5 
Buchstäbliches




Ich wünsche euch viel Spaß beim Raten und viel Glück beim Gewinnen!


Eure Bücherfüchsin <3